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Wege zur Energieeinsparung im Fahrzeugnetzwerk - Teilnetzbetrieb und skalierbare Funktionalität
Thomas Liebetrau, Infineon
Die Anforderungen an den Energieverbrauch von Automobilelektronik wurden bisher wesentlich durch das Verhalten bei stehendem Fahrzeug bestimmt (KL15 aus), um ausreichende Ruhestandszeiten zu gewährleisten. Heute dagegen wird Energieeffizienz im gesamten Lebenszyklus gefordert, der Stromverbrauch im Betrieb des Fahrzeugs (KL15 an) rückt damit in den Mittelpunkt. Bereits für Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotor sind spürbare Einsparungen des Kraftstoffverbrauchs und damit auch der CO2-Emission zu erwarten. Für kommende Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb wird das Thema an Bedeutung noch zunehmen, da der Stromverbrauch der Fahrzeugelektronik dann einen direkten Einfluss auf die erzielbare Reichweite haben wird. Seit kurzem wird in der deutschen Automobilindustrie Teilnetzbetrieb als möglicher Weg zur Energieeinsparung im Fahrzeugnetzwerk diskutiert.
Dieser Beitrag diskutiert Teilnetzbetrieb als eine der möglichen Lösungen auf dem Weg zu effizienter Verwendung von Energie im Fahrzeugnetzwerk und versucht darüber hinaus, das Thema Energieeinsparung umfassender zu betrachten. Es geht dabei nicht nur um die zeitweise Abschaltung von Knoten im Netzwerk, sondern auch um die Skalierbarkeit der Funktionalität einzelner Steuergeräte. Die heutige Auslegung der Elektronik auf maximale Performance führt dazu, dass in fast jedem Steuergerät Effizienz-Reserven schlummern, die bei geschickter Verwendung von Stromsparmechanismen genutzt werden können. Vorbild ist hier der Mobilfunkbereich, ein modernes Smartphone ist ein Musterbeispiel der effizienten Verwendung von knappen Energieressourcen.
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